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Yahoo beginnt mit Entlassungen

Yahoo hat nun damit begonnen, 2000 seiner bisher 14.000 Mitarbeiter über ihre Entlassung zu informieren. In einer Mitteilung bedauert CEO Scott Thompson den Schritt, aber er sei unvermeidlich, damit sein Unternehmen kleiner, flinker, profitabler und besser auf die Anforderungen der Kunden und der Branche eingehen kann. "Nutzer und Anzeigenkunden zuerst" lautet das Motto der nun anstehenden Umstrukturierung des Unternehmens. Die Entlassungspläne waren vor einer Woche über das Weblog "All Things Digital" an die Öffentlichkeit gedrungen.

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Wie die künftige Struktur des Unternehmens konkret aussehen soll, geht nicht aus der Mitteilung, aber aus einem Memo Thompsons hervor, das an die US-Medien gelangt ist. Demnach soll Yahoo ab Mai aus den drei Abteilungen "Consumer", "Regions" und "Technology" bestehen. Yahoo werde nicht für die Mitarbeiter umstrukturiert, sondern für die Kunden, schrieb Thompson. Die Entlassungen sollen jährlich 375 Millionen US-Dollar einsparen helfen.

Die Abteilung "Consumer" soll unterteilt sein in die Sparten "Media", "Connections" und "Commerce", die jede für sich den Nutzern relevante und personalisierte Inhalte und Dienste liefern sollen. Die Abteilung "Media" soll für die Yahoo-Homepage, für Nachrichten, Finanzdienste, Sport und Unterhaltung zuständig sein sowie auch für die Kooperation mit Zulieferern. Angebote wie Mail, Messenger, Flickr und Answers fallen in den Zuständigkeitsbereich der Abteilung "Connections". Die "Commerce"-Gruppe umfasst die bisherigen Angebote Autos, Shopping, Reise, Jobs, Immobilien und Ähnliches.

Die Sparte Regions soll sich darauf konzentrieren, auf Amerika, Asien-Pazifik und Europa zugeschnittene Angebote an die Nutzer und Anzeigenkunden zu bringen. In der Technology-Sparte werden die Entwicklung von Software und Produkten sowie der Betrieb der Infrastruktur unter ein Dach gebracht.

Die Struktur zu entschlacken, wie Thompson es vorhat, ist im Hause Yahoo ein Stichwort, das noch von den vorigen Umstrukturierungen im Jahr 2009 von Thompsons Vorgängerin Carol Bartz in den Mund genommen worden war. Ihre Bemühungen erbrachten nicht den gewünschten Erfolg, Anfang dieses Jahres wurde sie durch den ehemaligen PayPal-Chef ersetzt. (anw)

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