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Jo Bager 37

Tablet- und Kinderschutzsoftware von Kaspersky

Eugene Kaspersky, Mitgründer von Kaspersky Lab, ist fest davon überzeugt, dass die Malware-Entwicklung auf mobilen Geräten denselben Weg nehmen wird wie auf PCs: Er geht von einer massiven Zunahme der Schädlinge in der Zukunft aus. So hat sein Unternehmen 1160 Schädlinge beziehungsweise Schädlingsvarianten für Android beobachtet; nur im Dezember 2011 waren es bereits 1199.

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Er geht davon aus, dass Benutzer ihre mobilen Geräte wie Handys und Tablets auf kurz oder lang so schützen müssen wie den PC. Mitte Februar hatte Kaspersky Labs daher "One" vorgestellt, eine Paket für den privaten Gerätepark mit Software für Windows, Mac OS und diverse Smartphone-Betriebssysteme. Das damals bereits vorgestellte, aber noch nicht verfügbare Tablet Security für Android-Tablets wurde im Rahmen des Mobile World Congress freigegeben und kann ab sofort über den Market und die Kaspersky-Homepage bezogen werden. Es umfasst unter anderem einen Virenwächter, Schutz vor Phishing-Sites sowie Funktionen, mit denen sich ein gestohlenes Gerät wiederfinden oder dort befindliche Daten löschen lassen.

Als Beta-Version stelle Kaspersky Kinderschutz-Apps für Android und iOS vor. Die Android-App soll systemweit den Aufruf von Websites verhindern können, die nicht für Kinder geeignet sind. Außerdem können Eltern die für ihre Kinder zugänglichen Apps beschränken. Unter iOS stellt Kaspersky Parental Control einen eigenen Browser bereit – sowie eine detaillierte Beschreibung, wie Eltern den Zugriff ihrer Kinder auf andere Apps mit iOS-Bordmitteln beschränken können. Die Android-App ist ab sofort verfügbar, das iOS-Pendant soll im März folgen. Während des Betatests kosten beide nichts. (jo)

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