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Achim Barczok 90

Nokia 808 PureView: Demo und Fotos


Dieses Foto zeigt nicht nur das Nokia 808 PureView, es wurde auch damit geschossen (PureView-Modus, 8 MPixel). Vergrößern
Bild: heise mobil
Nokia hat auf dem MWC das 808 PureView vorgestellt, ein Symbian-Smartphone mit 41-Megapixel-Sensor. Auf der Messe konnten wir uns ein erstes Bild davon machen und Fotos damit schießen.

Das Smartphone liegt gut in der Hand und fühlt sich wertig an, ungewöhnlich ist die gewölbte Kameraausbuchtung auf der Rückseite. Auf dem Gerät ist Symbian Belle installiert, das bei Touch-Eingaben oft etwas verzögert reagierte, ansonsten aber einen ziemlich flüssigen Eindruck macht. Die Kamera-Software scheint noch nicht ganz fertig zu sein: Es fehlen noch einige Übersetzungen in der deutschen Lokalisierung, und sie blieb bei einem ersten Hands-on gelegentlich hängen. Das AMOLED-Display mit 4 Zoll Diagonale ist sehr hell und farbkräftig, es zeigt ein tiefes Schwarz und schöne Kontraste.

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Die Bedienung der Kamera ist intuitiv: Im Menü schießt man Fotos über den Kamera-Button, per Touch lässt sich fokussieren. Ein Klick auf die Kamerataste führt auch dann zur Kamera-App, wenn der Bildschirm gesperrt ist. Der Xenon-Blitz liefert helles Licht und machte bei Testfotos einen guten Eindruck. Die Software bietet drei Foto-Modi an. "Automatisch", "Scenes" (zum Beispiel Makro oder Nachtaufnahme) und der manuelle Modus ("Creative"). In Letzterem kann man selbst Hand an Kontrast-, Farbtemperatur- oder Sättigungsregler anlegen. Als Bildqualität speichert das 808 die Fotos entweder roh (38 MPixel, JPEG) oder mit der PureView-Technik heruntergerechnete Bilder in 8, 5 oder 3 Megapixeln ab. Fürs Ablegen der großen Foto-Dateien benötigt das Smartphone nicht wesentlich länger als bei 8 Megapixeln.

Das PureView bietet einen rudimentären Editor für Fotos und Videos. Im Foto- oder Videomodus kann man per Touchgesten ins Bild zoomen und einzelne Ausschnitte fotografieren. Die Ergebnisse der so aufgenommenen Bilder und Videos sind durchaus beeindruckend, die Funktion kann bei guten Lichtverhältnissen die eine oder andere optische Zoomstufe ersetzen. Einen Überblick über die gesamte Kamera-App zeigt das Video.

Nokia präsentiert online diverse Beispielfotos, die mit der Kamera gemacht wurden. Wir konnten aber auch einige eigene am Nokia-Stand schießen, wo die Kamera mit erschwerten Bedingungen zurechtkommen muss, die man typischerweise beim Fotografieren mit dem Handy hat: Bewegungen im Hintergrund und keine optimale Ausleuchtung zum Beispiel (Beispielfoto 1, 38 MPixel, JPG, ca. 9,5 MByte; Beispielfoto 2, 38 MPixel, JPG, ca. 9,73 MByte; Beispielfoto 3, 8 MPixel, PureView-Modus, ca. 1,8 MByte). Hier zeigt sich, dass bei den schwierigeren Lichtverhältnissen starkes Rauschen auftritt, aber immer noch extrem viel Details zu erkennen sind (z. B. die Kabel in Beispielbild 2 und Beispielbild 3).

Details über die Sensortechnik finden sie auf heise Fotos, ein komplettes Datenblatt in unserer Handy-Galerie. (acb)

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