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Nächste Playstation "Orbis" soll 2013 erscheinen


Der Nachfolger der abgebildeten PS3 soll Orbis heißen und 2013 auf den Markt kommen. Vergrößern
Bild: c't
Das US-Gaming-Magazin Kotaku will von einem Tippgeber weitere Details zu dem im kommenden Jahr erwarteten Nachfolger der Playstation 3 erfahren haben, der unter dem Codenamen "Orbis" (lateinisch für "Erdkreis") laufen soll. [Update:] Tatsächlich ist das Sony Computer Entertainment Developer Networks außer unter ps3.scedev.net und vita.scedev.net auch per orbis.scedev.net zu erreichen, sodass der Name durchaus nicht aus der Luft gegriffen scheint. Zur Namensgebung der aktuellen Mobilkonsole Playstation Vita (lateinisch für "Leben") würde "Playstation Orbis" ebenfalls passen [/Update]. Dass Sony die Konsole schlicht Playstation 4 nennt ist unwahrscheinlich, denn in Japan gilt die "4" (shi) als Unglückszahl, denn ausgesprochen ist shi ein Homophon für "Tod".

Bereits auf AMDs Analyst Day Anfang Februar hieß es, mehrere Hersteller von Spielkonsolen seien an AMDs Heterogeneous System Architecture (HSA) interessiert und dass die nächste Playstation möglicherweise eine x86-Basis haben soll. Nun liefert Kotakus Quelle etwas detailliertere Informationen und unterstreicht damit unter anderem auch bisherige Gerüchte: Die Konsole soll demnach tatsächlich einen Hauptprozessor von AMD besitzen, wie viele Kerne dieser hat, schreibt Kotaku nicht.

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Gerüchten zufolge soll die GPU der nächsten Playstation auf die GCN-Architektur setzen. Dies bedeutet: hohe Tessellation-Rechenleistung und DirectX-11.1-Unterstützung. Vergrößern
Auch die Grafikeinheit soll von AMD kommen und auf die GCN-Architektur setzen, wie sie etwa die derzeitigen Southern-Islands-GPUs der Familie Radeon HD 7000 verwenden. Allerdings dürften wie üblich keine High-End-, sondern vielmehr Mittelklasse- bis Performance-GPUs verwendet werden. Die Konsole soll laut Kotaku Spiele in Auflösungen von bis zu 4096 × 2160 ("4K") unterstützen – hier dürfte die Webseite allerdings etwas zu vorschnell kombiniert haben. Denn wahrscheinlich hat die nächste Generation der Playstation-Spielekonsole schlicht eine HDMI-1.4a-3GHz-Schnittstelle, deren Bandbreite theoretisch für solch hohe Auflösungen ausreicht. Spiele dürften weiterhin maximal in Full-HD-Auflösung gerendert werden, alles darüber hinaus gehende stellt viel zu hohe Anforderungen an die Konsolenhardware. Auch die neuen Southern-Islands-Grafikkarten der HD-7000-Serie bringen einen HDMI-1.4a-3GHz-Anschluss mit und können mit ihm 4K-Displays ansteuern. Dafür sind allerdings spezielle Kabel erforderlich. Durch die höhere Bandbreite der HDMI-Schnittstelle ist es auch möglich, stereoskopisches 3D in Full-HD mit 60 Bildern pro Sekunde (fps) darzustellen.


GCN-GPUs, wie sie etwa in der kommenden Playstation stecken sollen, packen Spiele wie Skyrim in Full HD samt Supersampling-Kantenglättung.. Vergrößern
Ausgesuchte Entwickler sollen bereits Anfang des Jahres Playstation Development Kits erhalten haben, Ende des Jahres will Sony Beta-Hardware zur Verfügung stellen, heißt es laut Kotaku. Hauptgrund für den Systemwechsel von der Cell-Architektur zu x86/x64 soll die einfachere Programmierbarkeit sein. Dies vereinfacht außerdem die Multi-Plattform-Entwicklung von Spielen. Allerdings würde Sonys Computer Entertainment einmal mehr mit der Kompatibilität zu dem Vorgängersystem brechen; ein Emulator für PS3-Spiele scheint laut Kotakus Bericht nicht geplant zu sein

Spiele für "Orbis" sollen parallel als Blu-ray Disc und Download erscheinen – auch Vollpreistitel. Des Weiteren würden sie bei der Zwangsaktivierung an ein PSN-Konto gekoppelt. Kotaku geht davon aus, dass man Spiele daher nicht ohne Weiteres weiterverkaufen kann, sondern der Käufer zumindest eine Gebühr für die Aktivierung auf seinem System bezahlen müsste. (mfi) / (vza)

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