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Nachgelegt: Videos entwackeln mit Radeon-Grafikkarten

AMD stattet die Juni-Ausgabe des Grafikkartentreibers Catalyst mit einer weiteren GPGPU-Anwendung aus. Steady Video verwendet das mittlerweile in Accelerated Parallel Processing (APP) umbenannte Stream SDK, um verwackelt aufgenommene Videos dank der Rechenleistung moderner Grafikchips bei der Wiedergabe zu stabilisieren. Der Chiphersteller verspricht, dass sich diese Option selbst auf Webfilme im Flash Player anwenden lässt.

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Leider veröffentlichte AMD bislang nicht, welche Videocodecs und Grafikkarten unterstützt werden. Im Test mit einer Radeon HD 6970 liefen Youtube-Videos mit aktiviertem Steady Video in der Tat mit deutlich weniger Wacklern. Bei einem im Windows Media Player 12 abgespielten H.264-Video konnten wir aber subjektiv keine Unterschiede feststellen.

Des Weiteren soll der Catalyst 11.6 die 3D-Performance mit Grafikkarten der Serie Radeon HD 6000 bei den Spielen Crysis, F1 2010, Far Cry 2 und HAWX sowie bei den OpenGL-Tests der Unigine-Benchmarks um 5 bis 10 Prozent steigern. Der aktuelle Treiber kann bei bestimmten Konstellationen allerdings Bluescreens verursachen. Einige Nutzer berichten von Systemabstürzen, wenn ein Monitor per HDMI angebunden ist. Dieses Phänomen konnten wir bei einigen Testsystemen nachvollziehen. [Update: Inzwischen hat der für den Catalyst-Treiber zuständige Software Product Manager Andrew Dodd auf Twitter mitgeteilt, dass die Probleme mit HDMI- und DisplayPort-Displays von AMD untersucht werden.]

Nvidia hat für GeForce-Grafikkarten den Beta-Treiber 275.50 zum Download bereitgestellt. Zum WHQL-Treiber mit der Versionsnummer 275.33 ist die Unterstützung von SLI-Verbünden auf Mainboards mit dem Chipsatz AMD 990FX, 990X oder 970 hinzugekommen. Zudem veröffentlichte der Hersteller nach gut anderthalb Jahren einen neuen Treiber für seine nForce-Chipsätze.

Grafikkarten/IGP

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Neue Linux-Treiber überlässt das Nachgelegt in der Regel dem Kernel-Log auf heise open. (chh)

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