Logo von heise online

Suche
Thorsten Leemhuis

Linux-Kernel 3.8 veröffentlicht

Linus Torvalds hat den Linux-Kernel 3.8 freigegeben. Er bringt volle Unterstützung für den Grafikkern in Intels kommender Prozessorgeneration Haswell und enthält alles Nötige, um die 3D-Beschleunigung bei sämtlichen GeForce-Grafikkernen zu nutzen.

Eine weitere Neuerung ist das Dateisystem F2fs, das speziell für Flash-Datenträger in Kameras, Tablets und Smartphones sowie USB-Sticks und Speicherkarten optimiert ist. Die Kernel-Entwickler haben zudem Btrfs und Ext4 in einigen Bereichen beschleunigt. Neue und ausgebaute Treiber verbessern die Hardware-Unterstützung. Linux 3.8 bringt zudem einige für Container interessante Umbauten sowie Funktionen, durch die NUMA-Systeme bessere Performance liefern sollen. Die Unterstützung für i386-Prozessoren wurde entfernt.

Anzeige

Einen Überblick über diese und viele weitere Neuerungen im Linux-Kernel 3.8 liefert ein Artikel auf heise open:

Dieser Artikel erwähnt auch einige Neuerungen, die für Linux 3.9 vorbereitet wurden.

Eine detaillierte Beschreibungen der in Linux 3.8 eingeflossenen Neuerungen finden Sie in der dreiteiligen Kernel-Log-Serie "Was Linux 3.8 bringt":

  1. Dateisysteme und Storage
  2. Infrastruktur
  3. Treiber

(thl)

Themen:

Anzeige
  1. Linux 4.4 freigegeben: Neue Grafiktreiber und Optimierungen für SSDs

    Linux 3.18 freigegeben: Schlanker und flotter

    Linux 4.4 bringt Grafiktreiber für den Raspi und die 3D-Beschleunigung in KVM mit. Performance-Verbesserungen im Netzwerksubsystem sollen DDoS-Attacken erschweren. Neue Ansätze versprechen High-End-SSDs mehr Leistung zu entlocken.

  2. Linux 4.5 freigegeben: 3D-Performance für AMD, Raspi-Treiber und UEFI-Schutz

    Linux 3.18 freigegeben: Schlanker und flotter

    Einige aktuelle Radeon-Grafikkarten können mit dem neuen Linux-Kernel deutlich mehr 3D-Performance liefern. Die neue Version unterstützt den Raspberry Pi besser und schützt vor Hardware-Defekten durch unbedarfte Löschbefehle.

  3. Linux 4.3 freigegeben: Neue Grafiktreiber und IPv6 für jeden

    Linux 3.18 freigegeben: Schlanker und flotter

    Der Linux-Kernel unterstützt jetzt die neuesten Grafikprozessoren von AMD und Intel. Neu ist auch eine Funktion, um Amok laufende Prozesse einzudämmen. Der Ext3-Dateisystemcode musste weichen und IPv6 wird jetzt standardmäßig eingebaut.

  4. Linux 4.2 freigegeben: Zwei neue Grafiktreiber

    Linux 3.18 freigegeben: Schlanker und flotter

    Der neue Kernel bringt gleich zwei neue Grafiktreiber mit. Über eine neue UEFI-Technik lässt sich bei der Systemaktualisierung auch die Firmware auf den neuesten Stand bringen.

  1. Kernel-Log – Was 3.15 bringt (5): Treiber

    Linux kann jetzt nicht nur den Video-Encoder der neuen Radeon-Chips ansprechen, sondern auch Nvidias neueste Grafikchipfamilie. Der neue Kernel unterstützt aktuelle Thinkpads besser und entlockt manchen USB-3.0-Datenträgern mehr Geschwindigkeit.

  2. Kernel-Log – Was 3.17 bringt (1): Storage & Netzwerk

    Der USB/IP-Stack, der USB-Geräte per TCP/IP an andere Systeme überstellt, ist jetzt ein vollwertiger Bestandteil des Linux-Kernels. SCSI-Treiber können nun auf die Block-Layer-Infrastruktur für besonders schnelle Datenträger zurückgreifen.

  3. Kernel-Log – Was 3.19 bringt (1): Dateisysteme und Storage

    Die Kernel-Entwickler haben die RAID-5/6-Unterstützung von Btrfs verbessert. Der NVMe-Treiber nutzt jetzt eine noch junge Infrastruktur, die deutliche Leistungsgewinne bei PCIe-SSDs verspricht. Neu dabei sind auch zwei Treiber für steinalte SCSI-Controller.

  1. Telekom kündigt Internetzugang mit 250 MBit/s über Kupferkabel an

    Telekom - Netzwerkstecker

    Der Telekom-Chef verspricht bis 2018 Bandbreiten von bis zu 250 MBit/s im Kupfernetz erreichen zu können. Möglich macht es die neue Technik Super-Vectoring. Die nächste Stufe soll es auch geben: Mit G.fast sind sogar bis zu 500 MBit/s drin.

  2. Kommentar: Ein Plädoyer für die aussätzigen Zauberer

    Ein Plädoyer für die aussätzigen Zauberer

    Jede hinreichend fortgeschrittene Technik ist von Magie nicht zu unterscheiden, sagte mal Arthur C. Clarke. Das bringt ITler oftmals in die Rolle des schräg angeguckten Dorfzauberers, findet Clemens Gleich.

  3. Siemens-Chef Kaeser warnt vor Überheblichkeit

    Siemens-Chef Kaeser warnt vor Ãœberheblichkeit

    Ende der 1980er Jahre stand ein Startup bei Siemens vor der Tür, das daran arbeitete, dass über das Internet telefoniert werden könne. Siemens ließ die Jungunternehmer, die sich als Cisco etablierten, abblitzen – aus Überheblichkeit, so Kaeser.

  4. Millionen Zugangsdatensätze für Mail-Provider im Netz

    Cyberkriminalität

    Ein russischer Hacker bietet in einschlägigen Foren offenbar eine riesige Sammlung von Zugangsdatensätzen an. Darunter soll auch einiges an Frischware sein, sagt ein Sicherheitsexperte.

Anzeige