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Google+ bekommt ein neues Gesicht

Google verpasst seinem sozialen Netzwerk Google+ ein neues Design und führt zusätzliche Funktionen ein. Eine der sichtbarsten Veränderungen betrifft die Navigation. Anstelle der statischen, horizontalen Leiste werden die Einträge nun am linken Fensterrand angezeigt und können per Drag & Drop angeordnet werden. Beim Überfliegen der Icons mit der Maus werden kontextbezogene Informationen und Aktionsmöglichkeiten angezeigt. Apps, die nicht häufig gebraucht werden, können unter "Mehr" abgelegt werden.

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Google Plus
Google Plus: Redesign April 2012, nicht maximiertes Browserfenster Vergrößern
Bild: Jürgen Kuri
Bilder und Videos werden jetzt größer dargestellt. Der nun auf "Karten" organisierte Stream soll es einfacher machen, an Konversationen teilzunehmen und sie zu durchsuchen. Eine neue "Aktivitätenschublade" (O-Ton Google) hebt die Community rund um die eigenen Inhalte hervor. "Hangouts", die Live-Video Funktion, zeigt aktuelle Einladungen zu Video-Chats aus den eigenen Kreisen und bietet schnellen Zugriff auf öffentliche und beliebte Videokonferenzen.

Darüber hinaus kündigt Google noch weitere Änderungen wie eine neue Chat-Liste und Profile mit größeren Bildern an. Dies und mehr soll den nach eigenen Angaben mehr als 170 Millionen Nutzern in den nächsten Tagen zugänglich gemacht werden. Google steht bei den Sozialen Online-Netzwerken im Wettbewerb mit Facebook, das mit seinen 845 Millionen aktiven Nutzern einen großen Vorsprung hat. Der Suchmaschinen-Riese betont allerdings stets, dass Google+ vor allem dazu dienen soll, seine anderen Dienste zu verbessern und somit ein anderes Konzept verfolgt.

Zudem bringt Google seine Medien-Anwendung Currents für Tablet-Computer und Smartphones jetzt auch weltweit heraus. Die App stehe ab sofort für Android- und Apple-Geräte kostenlos zum Download bereit, teilte das Unternehmen am Mittwoch in Hamburg mit. Currents präsentiert digitale Inhalte in einem Magazinformat, das für mobile Geräte optimiert ist. Anwender können die Medien kostenlos abonnieren. Zum Start in Deutschland sind unter anderem die Financial Times Deutschland und der Kicker dabei.

Siehe dazu auch:

(Gilles Lopez, mit Material von dpa) / (vbr)

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