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Firmware-Update behebt 8-MByte-Bug bei Intel SSD 320

Intel stellt in seinem Download-Bereich eine aktualisierte Firmware für Solid-State Disks der Baureihe 320 bereit. Das Update behebt einen schon länger bekannten Fehler (Bad Context 13x Error), der zum Ausfall und zu Datenverlust führen konnte, wenn die SSD-Stromversorgung plötzlich gekappt wird – etwa durch Hot-Plugging oder Abschalten des Rechners ohne vorheriges Herunterfahren. Betroffene SSDs melden nur noch eine Kapazität von 8 Megabyte ans System ("8-MByte-Bug").

Wie Intel auf dem Flash Memory Summit gegenüber heise online erklärte, liegt die Fehlerquelle beim Zusammenspiel zwischen Firmware und eingebautem Pufferkondensator. Letzteren hatte Intel erstmals bei den Laufwerken der Reihe 320 eingebaut und genau zu dem Zweck, Datenverluste bei plötzlichem Stromausfall zu vermeiden. Obwohl der beschriebene Fehler laut Intel nur in sehr seltenen Fällen auftreten soll, rät der Hersteller nun allen Besitzern einer SSD 320, ihre Laufwerke auf die neueste Firmware 0362 zu aktualisieren.

Ein weiteres Problem, das laut Intel-Webseite sämtliche SSD-Laufwerke der Firma betrifft – also auch die Vorgängermodelle X-25 M G2 oder die SATA-6G-SSD 510 – bleibt leider ungelöst. So rät Intel nach wie vor davon ab, bei diesen SSDs ein bereits per BIOS-Setup gesetztes ATA-Security-Passwort zu ändern oder wieder zu entfernen und empfiehlt, möglichst erst gar keines zu setzen, weil es sonst zu Systemabstürzen, Datenverlusten oder unter Umständen auch Ausfall der SSDs kommen könne. Dieser Ratschlag erscheint besonders für Besitzer einer SSD 320 kurios: Schließlich bewirbt Intel die SSDs mit einer Verschlüsselungsfunktion, die aber nur dann sicheren Schutz bietet, wenn man auch ein ATA-Passwort setzt (PDF-Datei). An anderer Stelle weist Intel dann auch darauf hin, dass man "im Allgemeinen" das ATA-Password im BIOS(-Setup) abschalten könne, ohne Daten zu gefährden. Das soll man dann auch vor einem Firmware-Update tun. (boi)

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