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Developer-Ausblick auf Android Ice Cream Sandwich

Nachdem es im Frühjahr auf der Google I/O nur etwas nebulös hieß, dass die nächste Android-Version Ice Cream Sandwich auf Tablets und Smartphones laufen wird, lässt Google nun im Developer-Blog erste Details heraus. Die richten sich zwar hauptsächlich an Entwickler, aber ein kleines Detail betrifft auch Anwender: Es wird einen Action Bar geben. Dieses einer Symbolleiste ähnliche Bedienelement hatte Google mit Honeycomb für Tablets eingeführt.

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So wird ein ActionBar in direkt angezeigte und per Menü zugängliche Elemente aufgeteilt. Vergrößern
Bild: Google
Der ActionBar wird bei Tablets am oberen Bildschirmrand angezeigt und kann zwei Smartphone-Bedienelemente ersetzen, die auf Tablets seltener zum Einsatz kommen: das Programm-Menü und etwaige Registerkarten (Tab Widget). Auf Smartphones teilt Ice Cream Sandwich den ActionBar wieder auf, ein Teil der Elemente wird am oberen Displayrand (unter der Statuszeile) angezeigt, der Rest wandert ins Programm-Menü. Da der Platz auf Smartphone-Displays kleiner ist als auf Tablets, hält Google die Entwickler an, den ActionBar kleinzuhalten und zur Darstellung im Menü für jedes Element ein Icon bereitzustellen.

Hauptsächlich geht es in dem Blog-Eintrag aber um den Umfang mit Fragments, eine Möglichkeit, dieselben Bedienelemente auf Tablets und Smartphones in unterschiedlicher Anordnung wiederzuverwenden, sowie um die Unterstützung verschiedener Displaygrößen unter Bezug auf die mit Android 3.2 eingeführten Verbesserungen.

Derzeit läuft nur knapp 1 Prozent der Google-Geräte unter Android 3.2, über 95 Prozent nutzen Android 2.1 bis 2.3. Damit Entwickler dennoch eine Smartphone-App schreiben können, die Fragments nutzt, hat Google ein Compatibility Package veröffentlicht, das einen Teil der Android-3-API auch unter Android ab 1.6 bereitstellt. Gerade der ActionBar fehlt allerdings … (jow)

87 Kommentare

  1. Nexus-Entwickler

    Ich vermisse unter Android 4.2 (beim Smartphone Google Nexus 4 und bei den Tablets Nexus 7 und 10) die Entwickleroptionen beispielsweise zum Einschalten des USB-Debuggings. Wo stecken sie bloß?

  2. Adressverwürfelung für Android 4

    Google hat dem Smartphone-OS Ice Cream Sandwich ein neues Sicherheits-Feature spendiert. Allerdings kann ASLR bei Android 4 noch nicht wirklich überzeugen.

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