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Apple nickt Audiostreaming zwischen Apps ab

Musiker finden auf iPad, iPhone und iPods unzählige Apps, mit denen man etwa Aufnahmen machen, virtuelle Instrumente spielen, Effekte hinzufügen und Loops erzeugen kann. Wollte man jedoch etwa in einer Anwendung eine Melodie einspielen und diese in einer anderen mit Effekten versehen, führte bislang praktisch kein Weg daran vorbei, die Daten von App A etwa in der Cloud zwischenzuspeichern, um sie später in App B zur Nachbearbeitung wieder einzuladen.

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Damit soll nun Schluss sein: Apple hat nach Angaben der Entwickler das "Audiobus"-System zugelassen, eine Software-Schnittstelle, mit der sich auf iOS-Geräten Audiostreams von einer App zu anderen streamen lassen. Die für den Betrieb notwendige zentrale Audiobus-App, die auf iPad, iPhone und iPod touch ab iOS 5.0 läuft, soll ab dem kommenden Montag (10. Dezember) für rund 10 US-Dollar im App Store erhätlich sein.

Zum Start sollen zudem 11 Musik-Apps erscheinen, die Audiobus bereits unterstützen – namentlich Funkbox (Eingang), JamUp XT (Effekte), JamUp Pro XT (Effekte), Loopy (Eingang und Ausgang), Loopy HD (Eingang und Ausgang), MultiTrack DAW (Ausgang), NLog MIDI Synth (Eingang, Effekte und Ausgang), NLog Synth PRO (Eingang, Effekte und Ausgang), Rebirth for iPad (Eingang), SoundPrism Pro (Eingang) und Sunrizer Synth for iPad (Eingang). Weitere Anwendungen sollen kurze Zeit später folgen.

Ein SDK ist ebenfalls verfügbar, nach Angaben der Audiobus-Macher haben mittlerweile rund 750 Drittentwickler Interesse an dem System angemeldet. Entgegen früheren Meldungen soll es anfangs wohl keine Unterstützung für die drahtlose Weitergabe der Streams zwischen Apps geben, die auf verschiedenen iOS-Geräten laufen.


Demonstration des Audiobus-Systems mit verschiedenen Apps.
(nij)

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