Logo von heise online

Suche
129

Activision Blizzard streicht 600 Jobs

Der Spielekonzern Activision Blizzard (weltweit 7300 Mitarbeiter) will die Mitarbeiterzahl des Unternehmensteils Blizzard bis zum Ende des Jahres um etwa 600 Stellen reduzieren. Das gab das Unternehmen am 29. Februar (Ortszeit) in Santa Monica, Kalifornien, bekannt. Konkrete Angaben zu den betroffenen Abteilungen wurden noch nicht gemacht, allerdings sollen etwa 90 Prozent der Stellen nicht mit der Spieleentwicklung beschäftigt sein. Nach Verlusten im vergangenen Jahr hatte das Unternehmen im Februar wieder schwarze Zahlen veröffentlicht.

Anzeige


Das in Kürze erscheinende Diablo 3 soll Activisions nächster großer Gewinnbringer werden Vergrößern
Bild: Activision Blizzard
Besonders betont wurde, dass das Entwicklerteam des erfolgreichen Online-Spiels World of Warcraft nicht betroffen sei und sich aus den Streichungen auch keine Veränderungen bei den Veröffentlichungsterminen kommender Spiele ergeben. Zu den mit Spannung erwarteten Neuerscheinungen des Hauses gehört Diablo 3, für das noch kein offizieller Termin genannt wurde. Laut Firmenangaben soll es aber "bald" in den Handel kommen.

Bei World of Warcraft, dem weltweit erfolgreichsten Massively Multiplayer Online Role-Playing Game (MMORPG), sinkt die Abonnentenzahl seit einigen Quartalen teils erheblich. Zum Ende des letzten Jahres verzeichnete Blizzard immerhin noch 10,2 Millionen bezahlende Abonnenten – durch diverse Neuerscheinungen anderer Hersteller könnte die Zahl im Lauf des Jahres aber deutlich weiter sinken.

Update: Nach Informationen der Irish Times sollen 200 der insgesamt 600 Stellen in Cork, Irland, wegfallen. Hier beschäftigt Blizzard Entertainment derzeit knapp 900 Mitarbeiter, die unter anderem für den Support der Spieler in europäischen Ländern zuständig sind. (jub)

129 Kommentare

Themen:

  1. World of Warcraft durchgespielt

    Einem 32-jährigen Ukrainer ist es als erstem Spieler überhaupt gelungen, alle 2057 Erfolge zu erspielen, die das Online-Spiel World of Warcraft derzeit bietet.

  2. Zehn Jahre World of Warcraft: Die zweite Heimat

    Zehn Jahre World of WarCraft: Die zweite Heimat

    Vor zehn Jahren erreichte World of Warcraft (WoW) als erstes MMORPG in Europa den Massenmarkt und prägte wie kaum ein anderes Digitalspiel die internationale Popkultur.

  3. Blizzard optimiert Hearthstone für Smartphones

    Blizzard -  Hearthstone ab sofort für Smartphones optimiert

    Ein optimiertes Interface soll Hearthstone: Heroes of Warcraft ab sofort auch auf kleineren Bildschirmen von Smartphones mit iOS und Android spielbar machen.

  1. Angst vor Bin-Laden-Avatar

    Angst vor Bin-Laden-Avatar

    Die amerikanischen Geheimdienste fürchten, dass Terroristen Internet-Games zur Rekrutierung verwenden könnten.

  2. Neue Bretter

    Willkommen zu den App-Infos, die ab jetzt den Platz der Internet-Infos einnehmen werden. Auch die App-Infos widmen sich jeweils einem – nicht unbedingt IT-relevanten – Thema. Dieses Mal den Brettspielen.

  3. RIM oder R.I.P.: Dann doch lieber Blackberry!

    Blackberry-Chef Thorsten Heins

    heise-resale-Kolumnist Damian Sicking ist noch immer fasziniert von der Leidenschaft, mit der in den sozialen Netzwerken über die neuen Blackberrys diskutiert wird. Da geht es nicht immer nur sachlich, sondern auch höchst emotional zu. Moment mal: Blackberry und Emotionen? Seit wann passt das denn zusammen?

  1. NSA-Skandal: US-Senat lehnt Reform der US-Telefonüberwachung ab

    NSA

    Knapp hat der US-Senat den USA Freedom Act zur Einschränkung der Überwachung im eigenen Land gestoppt. Das Gesetzt hatte zuvor im Repräsentantenhaus eine klare Mehrheit gefunden.

  2. Sexbörse Adult Friend Finder gehackt, Nutzerdaten im Netz verteilt

    Sexbörse Adult Friend Finder gehackt, Nutzerdaten im Netz

    Daten von 3,9 Millionen Nutzern der Kontaktbörse finden sich im Tor-Netz, darunter E-Mail-Adressen und sexuelle Vorlieben. Wie Sicherheitsforscher berichten, ist es an Hand dieser Informationen zum Teil möglich, auch Klarnamen herauszufinden.

  3. Im Wunderland

    Die Türkei wird immer wichtiger für Automobilhersteller aus aller Welt, jedoch vor allem als Produktionsstandort. So wundert es kaum, dass sich auf den rund 100.000 Quadratmetern der Istanbul Autoshow nahezu keine automobile Neuheit ausmachen lässt

  4. Daten von Millionen zurückgesetzten Android-Smartphones wiederherstellbar

    Android

    Wer sein Android-Smartphone verkauft hat, muss befürchten, dass trotz gelöschten Gerätespeichers noch private Daten wie etwa Nachrichten und Log-in-Daten im Speicher schlummern, die unter Umständen wiederhergestellt werden können.

Anzeige