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US-Regierung stoppt Preiserhöhungen für .com-Domains

Einen Tag bevor Verisigns Betriebsvertrag für die .com-Zone ausläuft hat das US-Handelsministerium grünes Licht für die Verlängerung gegeben. Dabei hat das Ministerium die zuvor zwischen der Netzverwaltung ICANN und Verisign ausgehandelten Preiserhöhungen allerdings wieder gestrichen. Verisigns Aktien fielen nach der Bekanntgabe der Einschränkung um satte 15 Prozent, erholten sich inzwischen aber leicht.

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Die ICANN hatte Verisign trotz viel Kritik im Juni Preiserhöhungen von insgesamt bis zu 7 Prozent bis zum Ende der Vertragslaufzeit am 30. November 2018 zugestanden. Bei einem Ausgangspreis von 7,85 US-Dollar pro Registrierung hätte Verisign 2018 über 10 US-Dollar für jede der über 100 Millionen Registrierungen verlangen können.

In dem dem vom US-Handelsministerium geänderten Vertrag werden Preiserhöhungen nun strikt an Bedingungen geknüpft. Nur wenn neue, von der ICANN gemachte Auflagen den Betrieb verteuern oder kostspielige Angriffe auf das Registriersystem oder das DNS bewältigt werden müssen, kann Verisign die Preiserhöhungen beantragen. Das Ministerium behält sich die Prüfung der Anträge vor.

Dass ICANN dem Ex-Monopolisten und Betreiber der mit Abstand größten Top Level Domain die automatischen Erhöhungen zugeschanzt hatte, hatte für erheblichen Unmut in der Branche gesorgt. Immer wieder werden angesichts der Marktsituation auch Rufe laut, die .com-Zone sollte völlig neu ausgeschrieben werden, um für wettbewerbsgerechte Preise zu sorgen.

Update: Anzahl der registrierten .com-Adressen korrigiert. (Monika Ermert) / (vbr)

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