Logo von Netze

Suche
preisvergleich_weiss

Recherche in 1.516.035 Produkten

Martin Holland 62

Google wird Kabelfernsehanbieter

Der Suchmaschinenriese Google hat beantragt, Haushalten in Kansas City Videoinhalte zur Verfügung stellen zu dürfen. Der Antrag (PDF-Datei) wurde von dem Tochterunternehmen Google Fiber bereits am 17. Februar eingereicht. Sollte das Vorhaben genehmigt werden, würde Google in der größten Stadt des US-Bundesstaats Missouri in direkte Konkurrenz zu den Anbietern von Kabelfernsehen treten.

Anzeige

Laut Medienberichten hat das Internetunternehmen bereits die ersten Grundlagen für das Fernsehangebot gelegt. Beispielsweise wurde bei der Regulierungsbehörde FTC die Einrichtung einer Antennenfarm beantragt. Darüber hinaus solle ein Rechenzentrum eingerichtet werden, in dem die Satellitensignale dann verarbeitet werden können. Außerdem habe Google schon mit großen Medienunternehmen über Inhalte verhandelt, während gleichzeitig in den Premium-Inhalt von Youtube investiert werde.

Das Fernsehangebot könne bereits in ein bis zwei Monaten starten, berichtet das Wall Street Journal. Anbieten würde Google dann sowohl Live-Fernsehen als auch On-Demand- und Onlineangebote, ganz ähnlich wie bei den anderen großen Kabelanbietern. Außerdem hätte der Konzern die Möglichkeit, das Angebot auch auf andere Regionen auszuweiten, beispielsweise auf die direkte Nachbarstadt Kansas City in Kansas.

Grundlage ist das Glasfasernetz, das Google Fiber derzeit in Kansas City aufbaut. Aus hunderten Bewerberstädten in den USA hatte Google im vergangenen Jahr die Stadt im US-Bundesstaat Missouri als Testgebiet ausgewählt. Hier sollen Glasfaserkabel verlegt werden, die den Haushalten einen hundertfach schnelleren Internetzugang ermöglichen werden, als er in den USA Standard sei. Die ersten Stadtviertel sollen bald an das Glasfasernetz angeschlossen werden. (mho)

62 Kommentare

Themen:

Anzeige
  1. Kansas City: Google nimmt kostenlosen Glasfaser-Internetzugang aus dem Angebot

    Kansas City: Google nimmt kostenlosen Gigabit-Internetzugang aus dem Angebot

    Wenige Wochen nachdem Google Fiber angekündigt hatte, bedürftigen Kunden in Kansas City kostenlos einen schnellen Internetanschluss anzubieten, macht das Unternehmen einen Rückzieher. Auch Bedürftige müssen künftig zahlen, wenn auch nicht viel.

  2. Google bietet nach Glasfaseranschlüssen auch Festnetztelefonie an

    Fiber Phone

    Google erweitert seinen Service "Google Fiber" mit "Google Fiber Phone". Nutzer in den USA können für 10 US-Dollar im Monat über Fiber Phone telefonieren. Das geht aber auch nur, wenn Google in ihrer Stadt mit dem Fiber-Projekt fortfährt.

  3. Google versorgt US-Sozialwohnungen mit kostenlosem Gigabit-Internetzugang

    Google versorgt US-Sozialwohnungen mit kostenlosem Gigabit-Internetzugang

    Bisher mussten sich Bewohner von Sozialwohnungen, die Google Fiber mit kostenlosem Internet versorgte, mit 5 MBit/s Bandbreite begnügen. Das ändert sich nun in Kansas City.

  4. Google Fiber soll in den USA künftig VoIP anbieten

    Google Fiber soll in den USA künftig VoIP anbieten

    Google versendet Einladungen an Fiber Trusted Tester, zusätzlich zum Gigabit-Internet- und TV-Angebot einen neuen Telefoniedienst auszuprobieren.

  1. Wie eine zur Stadt zur Google Fiber City wird

    Kevin Igo

    Glasfaseranschlüsse direkt von Google sind schnell, günstig und heiß begehrt. Was US-Städte tun müssen, um die schnellen Internetanschlüsse zu bekommen, hat c't in Phoenix, Arizona, eruiert. Es offenbaren sich Mühen mit der US-Heimatsicherheit sowie bauliche Nachteile für jüngere US-Städte.

  2. USA: Regierung plant einheitliche Regeln für autonome Autos

    US-Regierung: Einheitliche Regeln für autonome Autos

    Bisher regelt jeder US-Bundesstaat für sich, unter welchen Umständen autonome Autos auf seinen Straßen unterwegs sein dürfen. Das will die US-Regierung nun ändern. Sie will außerdem mit 4 Milliarden US-Dollar autonome und vernetzte Autos subventionieren

  3. Digitale Assistenten: Kann ich Ihnen helfen?

    Kann ich Ihnen helfen?

    Digitale Assistenten breiten sich aus: Sie werden nicht nur immer klüger, Google, Facebook und Microsoft bekommen zudem Konkurrenz von einigen Start-ups.

  1. 1.000.000 km im Mercedes 200 D

    Mercedes

    Die Baureihe W 124 brachte Daimler nach anfänglichen Problemen einen Ruf für Dauerhaltbarkeit. Michael Nickl fährt so einen. Seit 1987 arbeitet der bei Daimler und fährt Tag für Tag mit seinem 200er Diesel. Seit 1992 nun schon über eine Million Kilometer, Tendenz steigend. Ein Vorbild für nachhaltige Auto-Nutzung

  2. Toyota röntgt Lithium-Ionen-Akkus

    Elektroautos, alternative Antriebe

    Um Kapazität und Lebensdauer von Lithium-Ionen-Speichern zu verbessern, hat Toyotas Forschungsabteilung eine Methode entwickelt, mit der sich das Verhalten von Lithium-Ionen beim Laden und Entladen von Lithium-Ionen-Batterien in Echtzeit direkt beobachten lässt

  3. Stephen Hawking: Künstliche Intelligenz und Automation bedrohen Arbeitsplätze

    Stephen Hawking

    Der britische Physiker Stephen Hawking sieht durch das wachsende Potential von künstlicher Intelligenz und Automationstechnik Arbeitsplätze bedroht. Die flächendeckende Verfügbarkeit des Internets mache Ungleichheit zudem viel spürbarer.

  4. Audi Q3, Mazda CX-5 und VW Tiguan im Vergleichstest

    Mit seiner Skyactiv-Technologie verspricht der Mazda CX-5 niedrige Verbräuche und vorbildliche Emissionseigenschaften. Gut ausgestattet ist er auch und könnte damit eine günstige Alternative zu Audi Q3 und VW Tiguan sein. Wie schlagen sich die drei Allrad-Diesel um die 175 PS?

Anzeige