Logo von Mac & i

Suche
7

Proview fordert iPad-Exportstopp durch Chinas Zollbehörden

Proview hat beim chinesischen Zoll beantragt, sowohl den Import als auch den Export von Apples iPad zu unterbinden. Dies gab ein Anwalt der Firma gegenüber der Nachrichtenagentur Bloomberg zu Protokoll. Proview sieht sich weiterhin im Besitz der Marke "iPad" in China und konnte mit Apple bislang keine Einigung über die Nutzung der Marke erzielen. Nach Apples Ansicht hat die asiatische Firma den Markenschutz für iPad in zehn Ländern, darunter China, an Apple verkauft. Der iPad-Hersteller versucht seit längerem, dies vor Gericht klären zu lassen – ein entsprechendes Verfahren ist anhängig.

Anzeige

Ein chinesisches iPad-Exportverbot käme einem globalen Verkaufsstopp gleich und könnte Apple, insbesondere kurz vor der erwarteten Einführung des iPad 3, zu einer baldigen Einigung drängen. Vor wenigen Tagen hatten chinesische Lokalbehörden bereits mit der Beschlagnahmung einzelner ausgestellter iPads bei Händlern begonnen. Proview versucht offenbar auch, den Verkauf des iPads in Apples eigenen chinesischen Läden zu unterbinden.

[Update:] Die Größe des Marktes und die Popularität des iPads könne einen Bann schwierig gestalten, teilten chinesische Zollbeamte Proview angeblich mit. Der chinesische Display-Hersteller den Im- und Exportstopp bei lokalen Zollbehörden beantragt – diese müssen das weitere Vorgehen nun mit Vorgesetzten in Peking klären. Offenbar haben inzwischen auch erste Onlinehändler, darunter Amazon China, das iPad aus ihrem Angebot entfernt. [Update_2: Nach Informationen des Wall Street Journal nahm Amazon China das iPad auf Apples Geheiß hin aus dem Angebot – der Online-Händler sei kein autorisierter Verkäufer.] (lbe)

7 Kommentare

Themen:

  1. Peking dementiert behördliches Apple-Kaufverbot

    Apple Retail Store in Peking.

    Angeblich soll das Finanzministerium alle Produkte wie iPads und MacBooks von der staatlichen Beschaffungs-Liste gestrichen haben. Dies wurde nun von einem Behördenvertreter dementiert.

  2. China streicht Apple von staatlicher Beschaffungs-Liste

    Apple

    Offenbar dürfen Regierungsbehörden in China künftig keine iPads und MacBooks mehr kaufen. Grund sollen "Sicherheitsbedenken" sein. Ein Staatssender hatte zuvor schon Druck auf Apple ausgeübt.

  3. Apple bringt aktuelle LTE-iPads nach China

    iPad Air 2

    Bislang sind iPad Air 2 und iPad mini 3 nur in der WLAN-Version in dem für Cupertino so wichtigen Markt verfügbar. Ab dieser Woche ändert sich das.

  1. Test: Pixelmator fürs iPad

    Die Bildbearbeitungs-App war der Star auf Apples Pressekonferenz. Seit einigen Tagen ist die iPad-Version nun zu haben.

  2. Google Nexus 10: Das schärfste Tablet

    Mit 300 Pixeln pro Zoll ist das Display des Nexus 10 noch schärfer als das des iPad. In der Praxis sind andere Kriterien aber wichtiger.

  3. iPad Mini: Apples kleines Tablet

    Bei den kleinen Tablets besetzt Apple die ungewohnte Rolle des Herausforderers. Google und Amazon haben vorgelegt, erst jetzt kommt das iPad Mini.

  1. Erstmals Polarlichter außerhalb des Sonnensystems beobachtet

    Erstmals Polarlichter außerhalb des Sonnensystems beobachtet

    Auf der Erde bieten sie ein schönes Himmelsschauspiel in grün, rot oder auch lila. Polarlichter haben Forscher nun erstmals auch außerhalb unseres Sonnensystems registriert. Die entstehen aber auf andere Weise als auf der Erde.

  2. Honeynet-Projekt analysiert Gefahren für Industrie 4.0

    Cyberangriffe

    Acht Monate lang beobachteten Experten des TÜV SÜD, welche Angriffe von wo aus auf ihr simuliertes Wasserwerk erfolgten. Ihre Erkenntnisse sollten arglose Unternehmen spätestens jetzt wachrütteln.

  3. Sicherheit: Hacker übernehmen smartes Scharfschützengewehr

    Sicherheit: Hacker übernehmen smartes Scharfschützengewehr

    Das smarte Scharfschützengewehr TP 750 von TrackingPoint kann per WLAN gehackt werden. Haben Dritte die Kontrolle über die Waffe, können sie nicht nur die Automatik zerstören, sondern auch neue Ziele festlegen.

  4. Forschern gelingt Datenklau bei Offline-Computer

    Cybersicherheit

    Von öffentlichen Netzen logisch und physisch isolierte Systeme sind nicht nicht zwingend unangreifbar. Sicherheitsexperten der israelischen Ben-Gurion-Universität haben eine weitere Methode des Zugriffs gezeigt - via GSM.

Anzeige