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IBM will Betrieb von Servern automatisieren

Server zu konfigurieren und zu verwalten ist eine Aufgabe, die einiges an Expertenwissen verlangt. Die Administration erfordert viel Zeit und das Inanspruchnehmen fremder Dienste verursacht Kosten. Hier will die IBM gegensteuern, indem sie mit den neuen PureSystems Server anbietet, in die das Expertenwissen sozusagen eingebaut ist. Die Armonker versprechen Unternehmen damit einen einfacheren und günstigeren Betrieb ihrer Server-Anlagen. Die Grundidee hinter dem Konzept sei, dass die Technik selbst Funktionen bei Wartung, Installation oder dem Nachladen von Software übernehme. IBM setzt dafür auf ein integriertes Angebot aus Hard- und Software. In die Entwicklung seien in den vergangenen Jahren zwei Milliarden Dollar investiert worden, erklärte der amerikanische Computergigant am Mittwoch, wie dpa meldet.

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Derzeit schluckten Installation und Wartung der Computer-Infrastruktur 70 Prozent der IT-Budgets in Unternehmen, argumentierte IBM. Weltweit sei das eine Summe von 2,5 Billionen Dollar, die mit intelligenterer Technik um 10 bis 20 Prozent gesenkt werden könne. So könne mit PureSystems eine typische Web-Anwendung innerhalb von zehn Tagen an den Start gebracht werden statt der aktuell üblichen sechs Monate, nennt der Konzern als Beispiel, so dpa weiter.

Den Stein hatte Cisco 2009 ins Rollen gebracht, als es seine Unified Computing Systems vorstellte, integrierte System, in denen Server, Massenspeicher und Netzwerkkomponenten in einem Gehäuse zusammengefasst sind. Solche Konzepte lassen sich aber nicht einfach mal eben zusammenbauen. IBM hat für seine PureSystems laut eigenen Angaben fünf Jahre Entwicklungszeit mit 5000 Mitarbeitern in 17 Laboren in 37 Ländern eingesetzt, wobei ein großer Teil der Arbeit in die Software geflossen ist. Das "Scale-In-System-Design" erlaubt es, das Einrichten, Aktualisieren und und die Performance-Anpassungen weitgehend automatisch ablaufen zu lassen, was laut Hersteller bis zu 45 Prozent Einsparung im IT-Budget bringen soll.


Bei IBMs PureSytems handelt es sich um hochintegrierte Server mit eingebauter "Expertise". Vergrößern
Bild: IBM

IBM vergibt darüber hinaus das Label "PureSystem Ready" an geprüfte Software, die ohne weitere Tests und Anpassungen auf den Systeme laufen kann. Zudem sollen über die in den PureSytems eingebaute "Cloud-Self-Service-Schnittstelle" die Cloud-Umgebungen konfigurierbar sein, ohne die IT-Abteilung bemühen zu müssen.

Die neuen PureSystems soll es sowohl mit IBMs POWER-7-CPU als auch mit Intels Prozessoren geben. Kunden dürfen dabei zwischen vier Betriebssystemen wählen: AIX, i (einst OS/400), Windows und Linux. [Update] Die ersten beiden Modelle sollen Ende Mai auf den Markt kommen. Sie sind mit Intels Prozessoren ausgestattet. [Update]. Die Preisstaffel beginnt bei zirka 100.000 US-Dollar. (rh)

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