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Robert Lippert

Continuous Integration mit TeamCity 7

JetBrains hat mit TeamCity 7 eine aktuelle Version seines Continuous-Integration-Servers vorgestellt. Die Software soll eine differenziertere Kontrolle über den Build-Prozess erlauben und Entwickler mit individuellen Dialogen für Custom Builds unterstützen. Zudem bindet TeamCity jetzt das hauseigene Code-Analysewerkzeug ReSharper an und bietet weitere neue Funktionen.

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Mit TeamCity 7 sollen Entwickler die Build-Agenten in Gruppen organisieren und individuell einzelnen Projekten zuordnen können. Beim Erstellungsprozess unterstützt der CI-Server nun auch ein inkrementelles Vorgehen (derzeit für Maven-, Gradle- und IntelliJ-IDEA-Projekte). Anwender dürfen sich so eine Zeitersparnis erhoffen, da ein erneuter Build nur noch diejenigen Module und Tests berücksichtigt, die durch Änderungen tatsächlich betroffen sind.

Auch die Regeln, wann ein Build als gescheitert gilt, sollen sich mit TeamCity 7 nun detaillierter konfigurieren lassen – unter anderem reagiert das System auf Wunsch auf veränderte Metriken oder spezifische Textmuster im Build-Log.

Neben weiteren neuen Funktionen, die JetBrains in seinen Release Notes näher beschreibt, bietet der CI-Server das Visualisieren der Branches und Commits zu einem Projekt (unter Git und Mercurial), die aus ReSharper bekannte Code-Analyse und diverse Usability-Anpassungen.

TeamCity 7 steht unter einer Professional-Lizenz kostenfrei zum Download zur Verfügung. Entwickler, die mehr als 20 Build-Konfigurationen oder zusätzliche Build-Agenten benötigen, können auf eine kostenpflichtige Enterprise-Lizenz umsteigen. Letztere darf auf Anfrage für 60 Tage evaluiert werden. Open-Source-Projekte können sich zudem um eine kostenfreie Lizenz bewerben. (rl)

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