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Entity Framework 4.3 erweitert Code-First-Unterstützung

Microsoft das ADO.NET Entity Framework 4.3 nun freigegeben. Als wichtigste Neuerung des objektrelationalen Mappers (ORM) für .NET dürfte die erweiterte Unterstützung automatischer Datenbank-Migrationen nach dem Code-First-Paradigma sein. Code First ist eine Vorgehensweise für das Mapping, bei der Entwickler zuerst .NET-Klassen erstellen, aus denen sie dann das Entity-Datenmodell und die Datenbank erzeugen.

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Neu ist das Feature Code First Migrations, mit dem sich ein die POCO-Klassen (Plain Old Class Object) wiedergebendes Datenbank-Schema aktualisieren lässt, ohne dass man diese verwerfen oder neu erstellen muss. Das schließt auch DDL-Statements zum Erstellen neuer oder Ändern bestehender Tabellen und Datensätze ein. Bislang gab es Migrations allein als NuGet-Paket, allerdings ohne offizielle Microsoft-Unterstützung.

Die Unterstützung für Enums wird es erst ADO.NET Entity Framework 5.0 geben. Auch ist offenbar das Thema Performance ein zentraler Aspekt der nächsten größeren Version des ORM, wie ein Blog-Eintrag des ADO.NET-Teams verspricht. Beispielsweise soll diese Version Linq-to-Entities Queries automatisch kompilieren, wodurch sich bei solchen Queries im Vergleich zu früheren Releases des Frameworks ein Performancegewinn von knapp 600 Prozent erzielen lassen soll. (ane)

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