VW Golf IV mit 724.205 Kilometer auf dem Buckel
Ein Rentnerehepaar hat mit einem Golf Diesel 450.000 Meilen zurückgelegt
Devon (England), 30. Mai 2012 – Roy Dyson aus England fährt viel Golf. Mittlerweile hat er 724.205 Kilometer hinter sich gebracht – in England sind das 450.000 Meilen. Das sind Nachrichten, die auch Volkswagen erfreuen dürften, denn Zuverlässigkeit ist dieser Tage gut fürs Image. Dysons Golf der vierten Generation wird von einem SDI-Motor angetrieben, einem Saugdiesel also, der zwar nicht besonders spritzig ist, aber mangels Turbolader allemal ein Teil weniger hat, das kaputt gehen könnte.
Als Rentner mobil
Alles begann 2001: Da ging Dyson in Rente und zog weit südwärts von Lancashire nach Devon. Allerdings hatte der frisch gebackene Ruheständler noch viele Freunde und Familie in seiner im Nordwesten des Landes. Also brauchten Dyson und seine Frau Doreen dringend ein Gefährt, um flexibel größere Distanzen zurücklegen zu können. Als Dyson im Mai 2002 seinen Sohn in Cirencester besuchte, kaufte er sich den gebrauchten Golf SDI bei "Northfield Volkswagen". Damals hatte das Auto 9690 Kilometer auf der Uhr.
Das Seniorenpaar machte seit dem Kauf Tagestrips und Wochenendausflüge. Bereits im Dezember 2002 hatte der Golf 48.280 Kilometer runter. Die 100.000-Meilen-Marke (160.934 Kilometer) fiel dann keine zwei Jahre später im Juli 2004. 150.000 Meilen (241.402 Kilometer) waren nach einem weiteren Jahr im Juni 2005 erreicht, 200.000 Meilen (321.869 Kilometer) standen im August 2006 auf dem Zähler und die Viertelmillionen (402.336 Kilometer) war bereits im Juni 2007 geschafft.
Einmal liegen geblieben
Kurz nachdem der Golf 300.000 Meilen (482.803 Kilometer) gehamstert hatte, musste er repariert werden: Den Ausfall der Lichtmaschine behob der britische Automobilclub AA am Straßenrand. Einmal schaffte es der tapfere Golf nicht nach Hause: Die Dysons blieben 2010 in einem Schneesturm stecken und mussten die Nacht im Auto verbringen. Auch der einzige Unfall des Wagens geht zulasten des Wetters: Auf einer vereisten Straße rutschte der Wolfsburger und am Ende war die hintere Tür an der Beifahrerseite eingedrückt.
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