Mercedes SL 500 im Fahrbericht
Wie fährt sich der erleichterte Roadster in der Praxis?
Soundsysteme: Kaufempfehlung
Beim Frontbass-System dienen Hohlräume im vorderen Längsträger als Resonanz-Raum für die Basswiedergabe, der Fußraum wird zum Schalltrichter. Die Technik ist serienmäßig, trotzdem sollten Musikfans den Aufpreis für eines der beiden Soundsysteme investieren. Das Harman-Kardon-Soundsystem (1309 Euro) beschallt den Innenraum schon ausgezeichnet, die Bang-&-Olufsen-Anlage (5772 Euro) setzt dem ganzen noch die Krone auf.
Allerdings vermissen wir auch etwas: ein Head-up-Display. BMW schraubt mit dem System, welches fahrrelevante Daten vor dem Fahrer in die Frontscheibe projiziert, seit Jahren die Kundenzufriedenheit hoch. Audi hat sich nach langer Zeit der Ignoranz ebenfalls zum Einbau von Head-up-Displays durchgerungen. Bei Mercedes fehlt diese komfortable Ausstattung noch.
Fuß-Reaktion
Die üppigen Ledersitze des SL sind für lange Strecken wie gemacht und bieten guten Seitenhalt. Der optionale Luftschal namens Airscarf (655 Euro), den Mercedes weltweit als Erstes im SLK eingeführt hat, ist von seiner maximalen Power her im Vergleich zu Konkurrenz-Systemen immer noch ein wenig mau.
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